Columbia Columbia CO2 entkoff.
Kolumbien ist der weltweit drittgrößte Erzeuger (Vietnam ist auf Platz 2!) von Arabica-Bohnen mit ca. 13 Mio. Sack (á 70 Kg). Aus Kolumbien kommen ausschließlich sogenannte "washed arabicas", (gewaschene Arabica-Bohnen).
Etwa 70% aller kolumbianischen Kaffeepflanzen wachsen auf modernen Plantagen, 30% auf mittleren bis kleinen, familienbetriebenen Plantagen. Eine dortige private Organisation, die FNCC ("Federación Nacional de Cafeteros de Colombia") sorgt seit 1927 in Zusammenarbeit mit der kolumbianischen Regierung u.a. für den Erhalt der Kaffee-Qualität.
Dieses z.B. durch Schulungen der Kaffeebauern, Qualitätskontrollen u.v.m. Des weiteren exportiert die FNCC selbst (zur Zeit etwa die Hälfte der Gesamt-Exportmenge), sodaß die Bauern ihren Kaffee direkt an die FNCC zu gesicherten Mindest-Abnahmepreisen verkaufen können. Dieses garantiert den Bauern die Abnahme, unabhängig davon, wie hoch die Ernte ausfällt. Hierdurch ist die FNCC in der Lage, die Exportmengen und damit den Weltmarktpreis für kolumbianischen Kaffee zu kontrollieren. Deutschland importiert z.Zt. etwa 25% aus Kolumbien.
Kolumbianischer Kaffee besitzt einen vollen, aromareichen Körper. Mitunter schmeckt er leicht nussig. Eine mittlere bis gute Säure und eine gute Verträglichkeit zeichnet kolumbianische Kaffees aus. Der Excelso ist ein mittel-groß bohniger, recht gleichmäßig ausgesiebter Kaffee.
Dieser wurde durch eine Vor-Fermentierung entkoffeiniert und kann jetzt endveredelt werden.
(Preis / Kg)
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