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Arabica Bohnen für guten Kaffee kaufen

Neben der Sorte Arabica gibt es auf der Welt über 100 Kaffeearten. Hochwertiger Kaffee mit herausragendem Geschmack stammt jedoch meist von Arabica Bohnen oder mit einem kleineren Anteil von der Sorte Robusta.

Der besondere Geschmack von Arabica Bohnen
Beispiele für den Arabica Geschmack
Ursprung und Herkunft der Sorte Arabica
Arabica vs. Robusta: Der Unterschied zwischen den Kaffeesorten
Auf den richtigen Mahlgrad kommt es an
Koffeingehalt und Säure
Welche sind besser: Robusta oder Arabica Bohnen für Espresso?
Coffea arabica: Die Anbaugebiete der Kaffeepflanze
Über den Anbau von Kaffee

Der besondere Geschmack von Arabica Bohnen

Kaffeebohnen bilden je nach Sorte und Anbaugebiet unterschiedliche Geschmacksnuancen aus. Arabica Bohnen gelten generell als qualitativ hochwertiger, als z.B. Bohnen der Sorte Robusta. Daher werden sie von den Kaffeeherstellern auf der Verpackung mit der Bezeichnung "100 % Arabica" als Qualitätsmerkmal angepriesen.

Arabica Bohnen

Ein Arabica Kaffee ist im Geschmack sehr fein nuanciert und besitzt ein komplexes Aroma. Er kann leicht süß schmecken, an Früchte, Beeren, Nüsse oder Schokolade erinnern, eine milde Säure besitzen und frei von Bitterstoffen sein. Die Struktur seiner Aromen ist oft floral bestimmt.

Natürlich prägt die Bohne entscheidend den Geschmack, das Aroma und die Qualität des Kaffees. Aber erst ihre Herkunft, die Aufbereitung der grünen Kaffeekirsche nach der Ernte, die Röstung des Rohkaffees und letztlich die Art der Zubereitung ermöglichen ihren Genuss als Getränk.

Beispiele für den Arabica Geschmack

  • Mexiko
    Bohnen aus Mexiko werden in der Regel von Kleinbauern gezüchtet und zeichnen sich durch ein sehr feines Säureprofil und einen ganz eigenen, unverwechselbaren Charakter aus.
  • Honduras
    Kaffeebohnen aus Honduras sind als „Strictly High Grown“ bekannt. Der Kaffeeanbau wird hier staatlich gefördert und der Kaffee hat einen sehr weichen und leicht nussigen Geschmack.
  • Brasilien
    In Brasilien werden die Pflanzen unter anderem in den weiten Küstenregionen angebaut. Diese Bohnen bekommen dadurch ein ganz eigenes Seewasseraroma.
  • Monsooned Malabar / Indien
    Dieser Kaffee hat einen etwas schweren Körper, extrem wenig Säure und ist dadurch mild. Darüber hinaus besitzt er eine sehr interessante, leicht schokoladige, natürliche Note im Aroma.

Ursprung und Herkunft der Sorte Arabica

Der Ursprung der Kaffeepflanze liegt in Äthiopien. Laut einer Legende wurde dem eher unscheinbaren Kaffeestrauch lange Zeit keine Beachtung geschenkt. Eines Tages beobachtete ein Hirte, wie seine Ziegen aufgeregt umher tollten. Sie hatten von Früchten des Strauches genascht und waren in berauschter Stimmung. Auch er kostete die roten Kaffeekirschen, genoss die Wirkung und brachte sie seinem Imam.

Von da an war es noch ein weiter Weg, bis in der osmanischen Kaffeekultur der Geschmack des Kaffees durch das Rösten der Bohnen regelrecht explodierte und Kaffee als Luxusgetränk an die Höfe des europäischen Adels gelangte.

Heutiger Arabica Kaffee verdankt seine Herkunft zahlreichen globalen Anbaugebieten. Sein Anteil an der Gesamtproduktion in der Welt beträgt fast 70%.

Arabica vs. Robusta: Der Unterschied zwischen den Kaffeesorten

Kaffee aus Arabica Bohnen gilt generell als qualitativ besser. Robusta Kaffee wird als minderwertigerer Kaffee wahrgenommen, während der Arabica Bohne edle Eigenschaften zugesprochen werden. So ganz ohne Einschränkungen stimmt das allerdings nicht mehr, denn der Robusta Kaffee hat durchaus aufgeholt. Für manche Robusta gelten bestimmte Sorten als Geheimtipp.

Die Grenzen zwischen den beiden Sorten sind nicht so eng abgesteckt, wie es oft beschrieben wird. Es gibt sehr hochwertige Robusta Bohnen, aber auch Arabica von eher durchschnittlicher Qualität. Er ist gehaltvoll an Säure und Koffein.

Unterschied zwischen Arabica und Robusta Bohnen

Optisch sind aber die Bohnen leicht zu erkennen. Die Narbe in der der Mitte von Arabica Bohnen ist geschwungen. Robusta Bohnen sind nicht nur dunkler in der Farbe, sondern ihre Narbe ist auch gerade.

Robusta Kaffee schmeckt erdiger und nussiger. Dafür kann er bei der Zubereitung der Kaffeespezialitäten eine bessere Crema erzeugen. Für Espresso bzw. Kaffeespezialitäten wie Ristretto ist eine Beimischung von Robusta Bohnen aus diesem Grund fast zwingend nötig.

Vor allem ist es aber eine Frage des Geschmacks. Einige Kaffeeliebhaber bevorzugen die intensiveren, kräftigen Aromen und finden im Robusta ihren Lieblingskaffee. Letztlich handelt es sich um zwei vollkommen unterschiedliche Sorten, die man so wenig miteinander vergleichen kann wie Rotwein und Weißwein.

Auf den richtigen Mahlgrad kommt es an

Barista können aus dem richtigen Mahlgrad der Kaffeebohnen eine Wissenschaft machen. Hört man ihnen dabei zu, schmeckt der Kaffee danach gefühlt anders.

Ob Arabica Bohnen oder Robusta, grundsätzlich gilt eine simple Regel: Je feiner der Mahlgrad, desto intensiver der Geschmack.

Bezogen auf die Zubereitungsart bedeutet dies, dass die Dauer des Kontaktes mit dem heißen Wasser über den Mahlgrad entscheidet. Für French Press werden die Bohnen grob bis mittel gemahlen. Espresso benötigt feines bis sehr fein gemahlenes Kaffeepulver.

Koffeingehalt und Säure

Der Koffeingehalt von Arabica Kaffee hängt wesentlich von der Sorte ab. Sortenreiner Arabica hat einen Koffeeingehalt von 0,8% bis 1,4%. Hier liegt der Robusta mit Werten zwischen 1,7% - 4% weit darüber. Generell hat der Arabica Kaffee aber nur halb so viel Koffein wie sein Pendant.

Sein Säuregehalt ist ebenfalls von der Sorte, aber auch von der Aufbereitung der Bohnen abhängig. In der Regel haben jedoch die meisten Arabica Bohnen ein sehr feines Säureprofil und einen geringeren Anteil an Chlorogensäure. Kaffee, der z.B. das Monsooning Verfahren durchlaufen hat, besitzt fast gar keine Säure

Ähtiopischer Yirgacheffe aus der Gedeo-Zone weist eine mittlere fruchtige Säure auf. Beim Flor de Café aus Brasilien hingegen, ist sie sehr fein und zitrusartig.

Allerdings enthält Arabica auch mehr Fette und Zucker und bekommt dadurch ein leicht süßliches und schokoladiges Aroma.

Welche sind besser: Robusta oder Arabica Bohnen für Espresso?

Der hohe Fettanteil beim Arabica hat zur Folge, dass meistens keine gute Crema gelingt. Dafür braucht es dann eine Beimischung von Robusta. Darüber hinaus bleibt es eine Frage des Geschmacks.

Kaffeesäcke mit Arabica Bohnen

Anteilig werden am häufigsten Mischungen aus beiden Sorten für Espresso verwendet. Über deren prozentuale Verteilung entscheidet der Röstmeister in der Kaffeerösterei.

Sie werden jedoch auf der Verpackung ausgewiesen. Ansonsten gibt es selbstverständlich auch sortenreine Espresso Bohnen aus 100 % Robusta oder Arabica.

Coffea arabica: Die Anbaugebiete der Kaffeepflanze

Sie wächst nur in bestimmten klimatischen Verhältnissen in Höhenlagen mit Temperaturen zwischen 18 und 22 Grad. Daher wird dieser Kaffee auch Hochlandkaffee genannt. Die Coffea arabica gilt als besonders empfindliche Pflanze, die möglichst vor Wind, Feuchtigkeit und Hitze geschützt werden muss. Sie ist sehr anfällig gegenüber Schädlingen und Krankheiten wie dem Kaffeerost und wächst bis zu 5 Meter hoch.

Vom ersten Anbau bis zur Ernte vergehen etwa 7 Jahre. Bis aus einer Blüte eine erntefähige Frucht wird, braucht es 9 bis 11 Monate. Während des Wachstums drücken die Samen immer stärker gegeneinander und bekommen dadurch ihre charakteristische Form, die leicht flach und oval ist. Die Naht in der Mitte ist S-förmig angelegt.

Über den Anbau von Kaffee

In den meisten Anbauländern wachsen die Pflanzen im Hochland zwischen 600 und 2000 Metern. Dort wachsen die Kaffeekirschen sehr langsam und haben Zeit, ihre feinen Geschmacksnuancen auszubilden. Daher wird er auch als Bergkaffee bezeichnet.

Allerdings erfordern die Höhenlagen eine mühsame Ernte. Die Pflanzen sind für Erntemaschinen unzugänglich und werden mit der Hand geerntet. Die Arbeiter und Arbeiterinnen pflücken dabei ausschließlich reife Kirschen und lassen die unreifen Früchte am Strauch. Dieser Vorgang wird als Picking bezeichnet.

Danach werden die Kirschen vom Fruchtfleisch befreit, getrocknet und kommen als Rohkaffee in den Handel.

Arabica Rohkaffee

Es handelt sich dabei um eine sehr ökonomische Methode, die die höchste Kaffeequalität erzeugt. Bei der maschinellen Ernte hingegen werden auch unreife Kirschen abgerissen und die Kaffeepflanzen können Schäden davontragen.

Auch aus diesem Grund, sind Arabica-Bohnen teurer sind als Robusta Bohnen. Raritäten wie z.B. der Kaffa Wildkaffee, werden sogar von wild im Regenwald wachsenden Kaffeebäumen gesammelt.

Zu den wichtigsten Anbaugebieten zählen Brasilien, Indonesien, Kolumbien, Mexico, Ecuador, Nicaragua, Vietnam, Costa Rica und Äthiopien. Der teuerste Arabica Kaffee, der „Blue Mountain“ kommt aus Jamaika.

Neben der Sorte Arabica gibt es auf der Welt über 100 Kaffeearten. Hochwertiger Kaffee mit herausragendem Geschmack stammt jedoch meist von Arabica Bohnen oder mit einem kleineren Anteil von der... mehr... »
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Arabica Bohnen für guten Kaffee kaufen

Neben der Sorte Arabica gibt es auf der Welt über 100 Kaffeearten. Hochwertiger Kaffee mit herausragendem Geschmack stammt jedoch meist von Arabica Bohnen oder mit einem kleineren Anteil von der Sorte Robusta.

Der besondere Geschmack von Arabica Bohnen
Beispiele für den Arabica Geschmack
Ursprung und Herkunft der Sorte Arabica
Arabica vs. Robusta: Der Unterschied zwischen den Kaffeesorten
Auf den richtigen Mahlgrad kommt es an
Koffeingehalt und Säure
Welche sind besser: Robusta oder Arabica Bohnen für Espresso?
Coffea arabica: Die Anbaugebiete der Kaffeepflanze
Über den Anbau von Kaffee

Der besondere Geschmack von Arabica Bohnen

Kaffeebohnen bilden je nach Sorte und Anbaugebiet unterschiedliche Geschmacksnuancen aus. Arabica Bohnen gelten generell als qualitativ hochwertiger, als z.B. Bohnen der Sorte Robusta. Daher werden sie von den Kaffeeherstellern auf der Verpackung mit der Bezeichnung "100 % Arabica" als Qualitätsmerkmal angepriesen.

Arabica Bohnen

Ein Arabica Kaffee ist im Geschmack sehr fein nuanciert und besitzt ein komplexes Aroma. Er kann leicht süß schmecken, an Früchte, Beeren, Nüsse oder Schokolade erinnern, eine milde Säure besitzen und frei von Bitterstoffen sein. Die Struktur seiner Aromen ist oft floral bestimmt.

Natürlich prägt die Bohne entscheidend den Geschmack, das Aroma und die Qualität des Kaffees. Aber erst ihre Herkunft, die Aufbereitung der grünen Kaffeekirsche nach der Ernte, die Röstung des Rohkaffees und letztlich die Art der Zubereitung ermöglichen ihren Genuss als Getränk.

Beispiele für den Arabica Geschmack

  • Mexiko
    Bohnen aus Mexiko werden in der Regel von Kleinbauern gezüchtet und zeichnen sich durch ein sehr feines Säureprofil und einen ganz eigenen, unverwechselbaren Charakter aus.
  • Honduras
    Kaffeebohnen aus Honduras sind als „Strictly High Grown“ bekannt. Der Kaffeeanbau wird hier staatlich gefördert und der Kaffee hat einen sehr weichen und leicht nussigen Geschmack.
  • Brasilien
    In Brasilien werden die Pflanzen unter anderem in den weiten Küstenregionen angebaut. Diese Bohnen bekommen dadurch ein ganz eigenes Seewasseraroma.
  • Monsooned Malabar / Indien
    Dieser Kaffee hat einen etwas schweren Körper, extrem wenig Säure und ist dadurch mild. Darüber hinaus besitzt er eine sehr interessante, leicht schokoladige, natürliche Note im Aroma.

Ursprung und Herkunft der Sorte Arabica

Der Ursprung der Kaffeepflanze liegt in Äthiopien. Laut einer Legende wurde dem eher unscheinbaren Kaffeestrauch lange Zeit keine Beachtung geschenkt. Eines Tages beobachtete ein Hirte, wie seine Ziegen aufgeregt umher tollten. Sie hatten von Früchten des Strauches genascht und waren in berauschter Stimmung. Auch er kostete die roten Kaffeekirschen, genoss die Wirkung und brachte sie seinem Imam.

Von da an war es noch ein weiter Weg, bis in der osmanischen Kaffeekultur der Geschmack des Kaffees durch das Rösten der Bohnen regelrecht explodierte und Kaffee als Luxusgetränk an die Höfe des europäischen Adels gelangte.

Heutiger Arabica Kaffee verdankt seine Herkunft zahlreichen globalen Anbaugebieten. Sein Anteil an der Gesamtproduktion in der Welt beträgt fast 70%.

Arabica vs. Robusta: Der Unterschied zwischen den Kaffeesorten

Kaffee aus Arabica Bohnen gilt generell als qualitativ besser. Robusta Kaffee wird als minderwertigerer Kaffee wahrgenommen, während der Arabica Bohne edle Eigenschaften zugesprochen werden. So ganz ohne Einschränkungen stimmt das allerdings nicht mehr, denn der Robusta Kaffee hat durchaus aufgeholt. Für manche Robusta gelten bestimmte Sorten als Geheimtipp.

Die Grenzen zwischen den beiden Sorten sind nicht so eng abgesteckt, wie es oft beschrieben wird. Es gibt sehr hochwertige Robusta Bohnen, aber auch Arabica von eher durchschnittlicher Qualität. Er ist gehaltvoll an Säure und Koffein.

Unterschied zwischen Arabica und Robusta Bohnen

Optisch sind aber die Bohnen leicht zu erkennen. Die Narbe in der der Mitte von Arabica Bohnen ist geschwungen. Robusta Bohnen sind nicht nur dunkler in der Farbe, sondern ihre Narbe ist auch gerade.

Robusta Kaffee schmeckt erdiger und nussiger. Dafür kann er bei der Zubereitung der Kaffeespezialitäten eine bessere Crema erzeugen. Für Espresso bzw. Kaffeespezialitäten wie Ristretto ist eine Beimischung von Robusta Bohnen aus diesem Grund fast zwingend nötig.

Vor allem ist es aber eine Frage des Geschmacks. Einige Kaffeeliebhaber bevorzugen die intensiveren, kräftigen Aromen und finden im Robusta ihren Lieblingskaffee. Letztlich handelt es sich um zwei vollkommen unterschiedliche Sorten, die man so wenig miteinander vergleichen kann wie Rotwein und Weißwein.

Auf den richtigen Mahlgrad kommt es an

Barista können aus dem richtigen Mahlgrad der Kaffeebohnen eine Wissenschaft machen. Hört man ihnen dabei zu, schmeckt der Kaffee danach gefühlt anders.

Ob Arabica Bohnen oder Robusta, grundsätzlich gilt eine simple Regel: Je feiner der Mahlgrad, desto intensiver der Geschmack.

Bezogen auf die Zubereitungsart bedeutet dies, dass die Dauer des Kontaktes mit dem heißen Wasser über den Mahlgrad entscheidet. Für French Press werden die Bohnen grob bis mittel gemahlen. Espresso benötigt feines bis sehr fein gemahlenes Kaffeepulver.

Koffeingehalt und Säure

Der Koffeingehalt von Arabica Kaffee hängt wesentlich von der Sorte ab. Sortenreiner Arabica hat einen Koffeeingehalt von 0,8% bis 1,4%. Hier liegt der Robusta mit Werten zwischen 1,7% - 4% weit darüber. Generell hat der Arabica Kaffee aber nur halb so viel Koffein wie sein Pendant.

Sein Säuregehalt ist ebenfalls von der Sorte, aber auch von der Aufbereitung der Bohnen abhängig. In der Regel haben jedoch die meisten Arabica Bohnen ein sehr feines Säureprofil und einen geringeren Anteil an Chlorogensäure. Kaffee, der z.B. das Monsooning Verfahren durchlaufen hat, besitzt fast gar keine Säure

Ähtiopischer Yirgacheffe aus der Gedeo-Zone weist eine mittlere fruchtige Säure auf. Beim Flor de Café aus Brasilien hingegen, ist sie sehr fein und zitrusartig.

Allerdings enthält Arabica auch mehr Fette und Zucker und bekommt dadurch ein leicht süßliches und schokoladiges Aroma.

Welche sind besser: Robusta oder Arabica Bohnen für Espresso?

Der hohe Fettanteil beim Arabica hat zur Folge, dass meistens keine gute Crema gelingt. Dafür braucht es dann eine Beimischung von Robusta. Darüber hinaus bleibt es eine Frage des Geschmacks.

Kaffeesäcke mit Arabica Bohnen

Anteilig werden am häufigsten Mischungen aus beiden Sorten für Espresso verwendet. Über deren prozentuale Verteilung entscheidet der Röstmeister in der Kaffeerösterei.

Sie werden jedoch auf der Verpackung ausgewiesen. Ansonsten gibt es selbstverständlich auch sortenreine Espresso Bohnen aus 100 % Robusta oder Arabica.

Coffea arabica: Die Anbaugebiete der Kaffeepflanze

Sie wächst nur in bestimmten klimatischen Verhältnissen in Höhenlagen mit Temperaturen zwischen 18 und 22 Grad. Daher wird dieser Kaffee auch Hochlandkaffee genannt. Die Coffea arabica gilt als besonders empfindliche Pflanze, die möglichst vor Wind, Feuchtigkeit und Hitze geschützt werden muss. Sie ist sehr anfällig gegenüber Schädlingen und Krankheiten wie dem Kaffeerost und wächst bis zu 5 Meter hoch.

Vom ersten Anbau bis zur Ernte vergehen etwa 7 Jahre. Bis aus einer Blüte eine erntefähige Frucht wird, braucht es 9 bis 11 Monate. Während des Wachstums drücken die Samen immer stärker gegeneinander und bekommen dadurch ihre charakteristische Form, die leicht flach und oval ist. Die Naht in der Mitte ist S-förmig angelegt.

Über den Anbau von Kaffee

In den meisten Anbauländern wachsen die Pflanzen im Hochland zwischen 600 und 2000 Metern. Dort wachsen die Kaffeekirschen sehr langsam und haben Zeit, ihre feinen Geschmacksnuancen auszubilden. Daher wird er auch als Bergkaffee bezeichnet.

Allerdings erfordern die Höhenlagen eine mühsame Ernte. Die Pflanzen sind für Erntemaschinen unzugänglich und werden mit der Hand geerntet. Die Arbeiter und Arbeiterinnen pflücken dabei ausschließlich reife Kirschen und lassen die unreifen Früchte am Strauch. Dieser Vorgang wird als Picking bezeichnet.

Danach werden die Kirschen vom Fruchtfleisch befreit, getrocknet und kommen als Rohkaffee in den Handel.

Arabica Rohkaffee

Es handelt sich dabei um eine sehr ökonomische Methode, die die höchste Kaffeequalität erzeugt. Bei der maschinellen Ernte hingegen werden auch unreife Kirschen abgerissen und die Kaffeepflanzen können Schäden davontragen.

Auch aus diesem Grund, sind Arabica-Bohnen teurer sind als Robusta Bohnen. Raritäten wie z.B. der Kaffa Wildkaffee, werden sogar von wild im Regenwald wachsenden Kaffeebäumen gesammelt.

Zu den wichtigsten Anbaugebieten zählen Brasilien, Indonesien, Kolumbien, Mexico, Ecuador, Nicaragua, Vietnam, Costa Rica und Äthiopien. Der teuerste Arabica Kaffee, der „Blue Mountain“ kommt aus Jamaika.